Bernhard Dittl
„Die Ökologie nicht aus den Augen verlieren“
Persönliches:
55 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, wohnhaft im
Hellesweg 21 in Rudersberg-Schlechtbach,
zur Zeit tätig als Disponent
Aktivitäten:
Leiter Betriebssport bei der WERU AG,
Spartenleiter der WERU Betriebssportgruppe
Radfahren
Mitglied Bürgerinitiative Lebenswertes Wieslauftal e.V.
Hobbys:
Lesen, Schwimmen
Wandern
Radfahren,
„Frankreichfan“
Kontakt:
Email: Bernhard.Dittl@t-online.de
Tel. 07183/2583
Darum kandidiere ich:
Für eine Förderung des Fußgänger- und Radfahreranteils in Rudersberg:
Null Emissionen - mobil ohne Abgase.
Dieser Langsamverkehr, wie ihn unsere schweizer Nachbarn nennen, wird in der Verkehrsplanung meist kaum berücksichtigt. Zu Fuß gehen oder Radfahren findet in vielen Köpfen nur als Freizeitvergnügen
statt: Wandern, Trekking, Jogging, die Sonntagsradtour mit der Familie, die Mountainbikeausfahrt oder die flotte Tour mit dem Rennrad.
Bisher werden noch immer viele Wege, oft nur über kurze Distanzen, aus Gewohnheit und Bequemlichkeit mit dem Pkw zurückgelegt. Klimaschädliches Autofahren gilt als die normalste Art der Fortbewegung.
Man schaue sich nur mal einen Parkplatz vor einer Bäckerei am Samstag an. Dabei bietet der Langsamverkehr viel ungenutztes Potential, um den motorisierten Verkehr zu verringern, wenn wir diese Art
der Fortbewegung auch im Alltag nutzen.
Wenn "Shared Space" in Rudersberg umgesetzt wird, sehe ich uns auf einem guten Weg, die Verkehrsprobleme mit neuen Ideen und frischen Gedanken in den Griff zu bekommen. Der Langsamverkehr soll sich
neben dem motorisierten Individualverkehr und dem öffentlichen Verkehr (Bus und Bahn) zu einem gleichberechtigten und akzeptierten dritten Pfeiler des Personenverkehrs entwickeln.
Mit einigen Maßnahmen, die nicht immer unbedingt einen großen finanziellen Aufwand erfordern, lässt sich die Attraktivität dieses Langsamverkehrs deutlich steigern. Nebenbei entschärfen wir damit
auch gleich das Parkproblem, denn ein Fahrrad braucht nur wenig Platz zum Abstellen, ein Fußgänger braucht gar keinen Parkplatz.
Viele Städte und Gemeinden unterhalten Partnerschaften zu Städten und Gemeinden in anderen Ländern. Kultureller und wirtschaftlicher Austausch kann als eine Bereicherung erlebt werden.
Seit fast 18 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Rudersberg und Ranis in Thüringen. Diese Partnerschaft ist leider in einen Dornröschenschlaf versunken. Wir sollten versuchen, das zu
ändern, die Partnerschaft neu zu beleben, die Kontakte auszubauen.
Als „Frankreichfan“ würde ich es auch sehr begrüßen, wenn eine „Jumelage“, eine Partnerschaft mit einer französischen Gemeinde, entstehen könnte.
