Brigitte Klotz

„Wir müssen uns und unser Umfeld ständig an sich verändernde Lebensumstände anpassen. Die dazu erforderlichen Entscheidungen sollten mit Vernunft, Augenmaß und Weitsicht getroffen werden, damit wir mit den Folgen auch in der Zukunft noch gut leben können.“

Persönliches:

 

51 Jahre, verheiratet, 1 Tochter

parteilos

Selbst. tätig als Rechtsanwältin

 

 

Aktivitäten:

 

Mitglied im TSV Oberndorf

 

 

Hobbys:

 

Lesen

Kochen

Zeit für andere Menschen haben und bei jedem Wetter die Natur genießen

 

 

Kontakt:

 

Tel. 07183/6513

 

 

 

Darum kandidiere ich:

 

Noch vor einigen Jahrzehnten war unsere Gemeinde geprägt von zahlreichen ortsansässigen Gewerbebetrieben, die den Einwohnern ausreichende Beschäftigung boten und Gewerbesteuern in die Gemeindekasse zahlten. Inzwischen hat sich Rudersberg jedoch auf Grund einer kontinuierlich rückläufigen Gewerbeentwicklung zu einer Wohngemeinde gewandelt, deren Einwohner größtenteils zu auswärtigen Arbeitsplätzen pendeln. Demzufolge bildet heute nicht mehr die Gewerbesteuer, sondern die der Gemeinde entsprechend der Zahl ihrer steuerpflichtigen Einwohner zugewiesenen Anteile aus der Einkommensteuer die Haupteinnahmequelle unserer Gemeinde.

Aus diesem Grund muss unser vorrangiges Ziel heute sein, die Lebens- und Wohnqualität in unserer Gemeinde zu verbessern, sowie die natürlichen und wirtschaftlichen Ressourcen zu stärken und zu sichern und damit die Attraktivität von Rudersberg als Wohnort zu erhöhen. Dazu dienen neben aktivem Natur- und Umweltschutz auch die Erhaltung bestehender und die Ansiedlung neuer Versorgungsbetriebe, die natur- und umweltschonende Bereitstellung weiteren Wohnraums, die attraktive Gestaltung der Ortszentren, die Verbesserung von Kindes- und Jugendbetreuung sowie der Bildungseinrichtungen, aber auch die interessengerechte Berücksichtigung der Belange älterer Mitbürger und vieles mehr.

Für eine erfolgreiche Erledigung der erforderlichen Aufgaben bedarf es einer stabilen Wirtschafts- und Finanzkraft der Gemeinde. Einige Gemeinden und Kleinstädte haben bereits aufgezeigt, dass eine schuldenfreie und finanzstarke Haushaltslage nicht nur durch Gewerbesteuerzuflüsse, die starken Schwankungen unterworfen sein können, sondern auch bzw. insbesondere durch einen konstanten und berechenbaren Zufluss aus der Einkommensteuer zu erzielen ist. Ich bin der Ansicht, dass dies auch in Rudersberg erreicht werden kann, wenn uns der Ausbau der wesentlichen Einnahmeart bei maßvoller Ausgabensteuerung gelingt. Dafür möchte ich mich in Zukunft einsetzen.