Heiko Schad

„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“

Ich möchte mich für Sie für eine bürgernahe Gemeindepolitik einsetzen, die sich an Ihren Interessen orientiert. Es ist wichtig, dass anstehende Entscheidungen im Gemeinderat ohne Fraktionszwang getroffen werden. Gerade im "Mikroklima Gemeinde" sollten farbspezifisch politische Beweggründe außen vor bleiben.

 

Globalisierte Netzwerke bestimmen maßgeblich unser Lebensumfeld. Die daraus resultierenden globalen Probleme können nur durch lokale Lösungen beantwortet werden.

Im Hinblick darauf wird dem Gemeinderat als autonomes und ortsgebundenes Entscheidungsgremium zukünftig eine neue, stärkere Funktion zuteil.

Als Mitglied dieses Gremiums möchte ich aktiv, offen und innovativ gemeinsam mit Ihnen an der Zukunft der Gemeinde Rudersberg mitwirken.

 

Persönliches:

 

1963 in Karlsruhe geboren, verheiratet, 1 Tochter

Seit 18 Jahren in der Gemeinde Rudersberg zuhause.

Die letzten 3 Jahre im Eigenheim in Mannenberg

Selbstständiger Unternehmer, Anlagenbau für Pneumatische Förderung

mit Sitz in Rudersberg

 

Aktivitäten / Hobbys:

 

Gründungsmitglied des Tauchvereins Flinke Flosse Rudersberg

Tauchen, überwiegend in Deutschland und Österreich

Mitglied im Freibadverein

Familie

Lesen

 

Kontakt:

 

Heiko Schad

Kohlwaldstr. 5

73635 Rudersberg / Mannenberg

Email: montagebau.schad@t-online.de          

Tel.      07183 8277

Fax      07183 37541

Mobil   0172 2312475


 

Darum kandidiere ich:

 

„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“

Nie in der Vergangenheit war das Schicksal der Menschen so eng an globale Prozesse verknüpft wie heute. Spekulationen am anderen Ende der Welt, Kriege, instabile Strukturen etc. Viele Ereignisse wirken sich unmittelbar und direkt auf unser Leben und unsere Gemeinschaft aus. Das Gefühl, nur ein Spielball größerer Mächte zu sein, verunsichert und ruft Ängste hervor. Die jahrelang forcierte Abhängigkeit von globalen Märkten insbesondere bei Energie, reduziert den Menschen zum Verbraucher/Konsumenten.
Ohne eine Chance, real ins Marktgeschehen eingreifen zu können, findet z.B. im Energiesektor eine Umverteilung erwirtschafteten Vermögens statt.
Im Rahmen dieser Umverteilung finden Kriege statt, werden Menschen ihrer Existenz beraubt und weltweit Unrecht geduldet.

Eine Lösung dieses Dilemmas kann deshalb nur unter folgenden Voraussetzungen erfolgen:

- Lokal: Den Auswirkungen der globalen Wirrungen kann nur ein starkes lokales Gegengewicht die Stärke nehmen. Auf lokale Dinge kann jeder Einfluss nehmen. Sie finden nicht anonym statt und bleiben durch die Gemeinschaft kontrollierbar.

- Umweltverträglich: Der Raubbau eigener Ressourcen ist dabei kein dauerhafter Weg.

- Breiter Konsens: Nur über Mehrheiten und breiten Rückhalt bei den Bürgern lassen sich Änderungen verwirklichen.

Die Lösung ist letztlich nur dort zu finden, wo alternative Vorgehensweisen Unabhängigkeit schaffen. Ziel ist nicht die Abgrenzung zur restlichen Welt, sondern die Sicherung der Grundbedürfnisse wie z.B. ein Dach über dem Kopf, Wärme/Energie und Nahrung bzw. reines Trinkwasser. Diese Grundbedürfnisse sind alle bereits Spekulationsobjekte auf weltweiten Märkten und es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese instrumentalisiert werden.

Alle die genannten Grundbedürfnisse könnten durch Maßnahmen aus dem globalen Kreislauf genommen und zu einer lokalen Ware werden. Beispiele für solche Maßnahmen gibt es zuhauf.

Die Aufgabe der Gemeinde Rudersberg ist es, für diesen Prozess die Vorausetzungen zu schaffen und/oder selber aktiv die lokale Versorgung zu übernehmen. Konkrete Maßnahmen wären z.B. die Übernahme des Stromnetzes und Schaffung eines kommunalen Versorgungsbetriebes mit z.B. Biogasanlagen und Fernwärme. Kommunale Förderung von Heizungsanlagen, die mit regenerativen Energien betrieben werden. Reaktivierung eigener Trinkwasserquellen. Förderung des lokalen Absatzes örtlicher Agrarunternehmen – Hofläden.
Sofortiger Stopp von Flächenversieglung durch die zwanghafte Ausweisung von Gewerbeflächen/Wohngebieten/Straßenbau.
Bei allen Investitionen, die solche Maßnahmen mit sich bringen, sollte auch der Bürger als Miteigentümer bzw. Gesellschafter in Betracht gezogen werden. Ein Investment in die Sicherung der eigenen Versorgung ist bei der heutigen Unsicherheit der Märkte durchaus attraktiv.
Rudersberg sollte seine wahren Standortvorteile in die Waagschale legen und sich endgültig von der Idee als Standort großindustrieller Massenfertigung verabschieden.
Jeder Euro, der in die nachhaltige lokale Wertschöpfung und in die selbstbestimmte Versorgung investiert wird, ist ein Euro für die Zukunft der Gemeinde.
Links:
http://www.waldwissen.net/themen/holz_markt/holzenergie/lwf_wald_wasser_energie_2007_DE
www.ifz.tugraz.at/index.php/filemanager/download/617/Pronnegg-Kettl-Ausarbeitung-V2.pdf