Michael Wirth
„Kommunalpolitik muss bürgernah, nachhaltig und innovativ sein.“
Persönliches:
37 Jahre, Tochter Chiara ist 2,5 Jahre,
wohnhaft im Teichackerweg 22 in Rudersberg-Steinenberg
stellvertretender Schulleiter in Welzheim
Aktivitäten:
Mitglied im Freibadförderverein Steinenberg
Mitglied Sprotfreunde Steinenberg
Mitglied in verschiedenen weiteren Vereinen
Hobbys:
Laufen
Zeitungslektüre
frz. und ital. Literatur
temporär: Gartengestaltung
Kontakt:
Email: mitschewirth@hotmail.com
Tel. 07183/302056
Darum kandidiere ich:
Als „neu zugezogener“ Rudersberger möchte ich zuallererst der Gemeinde und meinem Teilort Steinenberg etwas von dem zurückgeben, was ich erhalten habe. Daher ist ein kommunalpolitisches Engagement
für mich selbstverständlich. Dieser nicht im Licht der großen Öffentlichkeit stehende Teil des politischen Systems beeinflusst maßgeblich unseren Alltag. Niemand weiß das besser als Sie, die
Rudersberger Bürgerinnen und Bürger. Sie haben sich im letzten Jahr mit großer Mehrheit gegen den Bau der Umgehungsstraße durch das Wieslauftal entschieden und damit für die Zukunft dieser Gemeinde
und ihrer Umgebung gestimmt. Diese Form der Teilnahme an Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozessen möchte ich mit meiner Kandidatur unterstützen und das Signal, dass Sie mit Ihrem Bürgerentscheid
und der Bürgermeisterwahl gegeben haben, aufnehmen und weiter tragen.
Ich kandidiere, weil ich möchte, dass mit den Ressourcen des Wieslauftals sorgsam und nachhaltig umgegangen wird. Dabei müssen neue Wege in Betracht gezogen werden.
Wir sollten unsere Entscheidungen über die Zukunft der Gemeinde Rudersberg und des Wieslauftals an ihren Stärken orientieren. Das Tal muss eine Gegend bleiben, die durch den Reiz ihrer Natur
besticht. Es bietet seinen Bewohnern eine hohe Lebensqualität und zieht Menschen an, die ihre Freizeit hier verbringen wollen. Deshalb müssen, beispielsweise in Zusammenarbeit mit den
Nachbargemeinden, Konzepte entwickelt werden, die einen naturverträglichen Tourismus fördern, und die bei der Verkehrsraumplanung die genannte Lebensqualität der Menschen und das Wohl des
ortsansässigen Handels und der Betriebe gleichermaßen berücksichtigen, wie es z.B. bei „Shared Space“ der Fall ist.
Wir kommen angesichts der jüngsten Ereignisse auf keinen Fall umhin, unser Engagement für die Jugend zu verstärken. Kinder und Jugendliche brauchen Einrichtungen und Strukturen, die Auffälligkeiten
erkennen, die sie begleiten und dort auffangen, wo sie Hilfe brauchen. Dies gilt in schulischer, wie auch in sozialpädagogischer und psychischer Hinsicht. Sie müssen, das scheint mir ganz wesentlich
zu sein, aber auch mit unserer Demokratie vertraut gemacht werden und lernen, ihr zu vertrauen. Ein Jugendgemeinderat könnte ein Ort sein, an dem dies passiert.
Die Vereine nehmen unsere Jugendlichen auf, geben Orientierung und ein Umfeld. Sie sichern in anderen Bereichen wie der Freiwilligen Feuerwehr ganz existentielle Belange. Seit den 90er Jahren ist
mitunter von einer Krise des Ehrenamts die Rede. Manchen Vereinen fiele es schwer, neue Mitglieder zu gewinnen. Dagegen anzugehen, die Vereine zu unterstützen, ihre Leistungen für die Gesellschaft
hervorzuheben und ihre Arbeit zu fördern, auch dafür kandidiere ich und dafür möchte ich Sie um Ihre Stimme bitten.
