Oliver Schaal
„Rudersberg braucht eine neue demokratische Mitte“
Persönliches:
39 Jahre, ledig, wohnhaft in Rudersberg–Schlechtbach
Fachlehrer für Sonderpädagogik an der Bodelschwingh-Schule
und Frühberatungs-/Frühförderstelle in Murrhardt
Aktivitäten:
Ortschaftsrat in Schlechtbach
Kirchengemeinderat in Schlechtbach
Gesamtkirchengemeinderat in Rudersberg-Schlechtbach
Bezirkssynodaler im Kirchenbezirk Schorndorf und
im Kreisdiakonieverbandsausschuss Rems-Murr
Mitglied im Bürgerverein Schlechtbach
Krankenpflegeverein Rudersberg e.V.
Hobbys:
Ehrenamtliche Tätigkeit
Jogging
Wandern und Bergsteigen
Schifahren und Schilanglauf
Klassische Musik
Zen-Meditation
Lesen
Kontakt:
Baumhalde 8
Rudersberg-Schlechtbach
Tel. 07183/931024
Darum kandidiere ich:
Im Gespräch mit Rudersberger Bürgerinnen/Bürgern wird deutlich, wie groß der Wunsch nach demokratischer Mitsprache und Bürgernähe ist. Immer öfter hört man die Meinung, dass der derzeitige
Gemeinderat nicht mehr weiß, was die Basis wünscht. Deshalb braucht Rudersberg eine neue demokratische Mitte.
Die Gemeinde Rudersberg, eingebettet im Herzen des Wieslauftals, umgeben von Streuobsthängen, Wiesen und Wäldern, stellt die Pforte zum Naturpark Schwäbischer Wald dar. Unmittelbar durch ihre
Lage hat sie einen bedeutsamen Naherholungs- und Freizeitwert für die Bevölkerung. Dieses Kleinod gilt es durch eine überlegte, zukunftsorientierte und ressourcenoptimierte Bauleitplanung
in Rudersberg zu bewahren. Dies bedeutet eine bedarfsgerechte Siedlungs- und Gewerbepolitik für Handel, Dienstleistung und Handwerk.
Im Rahmen meiner Tätigkeit an der Frühförder-/Frühberatungsstelle bin ich regelmäßig in Kindergärten und Tageseinrichtungen des Landkreises Rems-Murr unterwegs und zudem im Kindergartenausschuss der
evangelischen Gesamtkirchengemeinde Rudersberg-Schlechtbach für die kirchlichen Kindergärten mitverantwortlich. In dieser Arbeit beschäftigen mich wichtige familiäre Themen, beispielsweise die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder veränderte Familienstrukturen,die ein Umdenken in der Familienpolitik notwendig machen, wie bspw. den zeitnahen Ausbau von Krippenplätzen und
Tagespflegeangeboten für Kleinkinder und die Aufnahme von unter dreijährigen Kindern mit sinnvollen pädagogischen Konzepten und guten Rahmenbedingungen. Die Einrichtung eines Kinder- bzw.
Bildungshauses könnte das Angebot für eine familienfreundliche Kommunalpolitik ergänzen.
Seit über zwei Jahrzehnten arbeite ich aktiv in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit ehrenamtlich mit. Früher in den Leitungsgremien der evangelischen Jugend und als Mitarbeiter in Gruppen und
Kreisen, heute bei gezielten Veranstaltungen in der Gesamtkirchengemeinde. Für Rudersberg ist mir deshalb wichtig: Unsere Jugendlichen brauchen Orte der Begegnung und der Gemeinschaft. Dazu
muss es wieder ein Jugendhaus in der Gemeinde geben und es bedarf dazu einer 100%igen -nicht nur einer 80%igen- pädagogischen Begleitung durch einen Jugendsozialarbeiter. Zudem ist eine
Optimierung des Sport- und Freizeitangebots für Jugendliche in Rudersberg notwendig und sinnvoll, die oftmals nicht (mehr) Mitglied in einem Sportverein sind. Die Anforderungen und Aufgaben an der
Schule als Bildungs- und Erziehungseinrichtung sind heute komplexer und schwieriger denn je. Eine Antwort darauf muss daher lauten: Die Anstellung eines Schulsozialarbeiters zu 100
Prozent.
Angesichts des gesellschaftlichen Wandels und der finanziellen Ressourcen muss die Kommune sich zum Beispiel in der Sportstättenentwicklung, Seniorenarbeit, usw. vielen Aufgaben und
Herausforderungen neu stellen. Neben dem vereinsorientierten Wettkampfsport gewinnt der Freizeit- und Gesundheitssport „vor allem für ältere Mitbürger“ immer mehr an Bedeutung. In
der Bevölkerung gibt es immer mehr Menschen, die diesem Wandel nicht mehr so schnell folgen können, denen die Kraft ausgeht, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Die Gemeinde muss hierauf mit
angepassten Konzepten in enger Vernetzung und Planung mit den Vereinen, Sozialleistungsträgern, Institutionen und Kirchen antworten.
